Die Suche nach der passenden Hundeschule und dem geeigneten Trainer ist nicht leicht, denn es gibt in der Zwischenzeit unendlich viele Anbieter, die alle tolle Internettauftritte  und für den Laien auf den ersten Blick ein recht ähnliches Angebot haben – vor allem im Bereich der Welpen und Junghunde.

Worauf sollten Sie bei der Wahl Ihrer Ausbildungsstätte achten?

1. Hundeschule oder Hundeverein?

Hier gibt es beachtliche Unterschiede, die dem Laien oft nicht bewusst sind!

Hundeschule

Die Profi-Trainer einer Hundeschule sind haupt– bzw. nebenberuflich tätig, und haben eine professionelle Hundetrainerausbildung.

Diese umfasst:  312 Theorie- und 300 Praxisstunden und beinhaltet alles, was der angehende Berufshundetrainer nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über Zucht, Genetik, menschlichen Umgang, Lernverhalten, Problemverhalten und die Arbeit eines Hundetrainers wissen muss.

Der angehende Berufs – Hundetrainer leistet zudem mind 50 Stunden Pflichtpraktika ab.

Mit einer zusätzlichen Prüfung in Theorie und Praxis durch das Veterinäramt erhält er die Erlaubnis zur Berufsausübung.

Profi-Hundetrainer unterliegen zudem der Verpflichtung zur regelmäßigen Fortbildung.

 Ehrenamtliche Trainer im Hundeverein
Im Hundeverein steht die SPORTLICHE Ausbildung des Hundes und das Vorbereiten der Hunde auf Sport- oder Zuchtprüfungen im Vordergrund – nicht die Erziehung zum Familienhund!

Hier werden Sie von ehrenamtlichen Trainern betreut, die das Hundetraining als Hobby betreiben – deshalb gibt es auch niedrige Kursgebühren.

Eine Ausbildung zum Trainer im Hundeverein hat den Umfag von lediglich 15 Stunden  – OHNE Überprüfung durch das Veterinäramt!

Sie entscheiden, wem Sie Ihren geliebten Hund anvertrauen! Oft lohnen sich längere Anfahrtswege durchaus!