Um Hunde mental zu fördern und rassepassend zu beschäftigen, braucht es oft gar nicht viel an Equipment und keinen Hundeplatz – die meisten Dinge findet man draußen in der Natur oder zuhause. Für Fellnasen, die gerne (Mäuse) buddeln, kann man beispielsweise das Graben ganz einfach zum Job umfunktionieren.

Bringt Eurem Hund bei, auf Kommando zu buddeln – und es natürlich dann auch im Gegenzug auf Signal hin wieder zu beenden. Das Buddeln an sich hat nämlich eine Reihe positiver Auswirkungen auf die Hunde. Sie können dadurch Stress abbauen, ihre Muskulatur trainieren, ihren Jagdtrieb befriedigen und sich zudem selbst die Krallen kürzen. Exzessives Buddeln kann jedoch für den Hund auch zur Gefahr werden. Wenn ein Hund zu stark ausschachtet, kann er sich durch nachrutschende Erde selbst begraben. Deshalb ist es so wichtig, dass ein Hund lernt, nur so lange zu graben, wie Ihr das auch gut heißt und das Buddeln mit einer Reihe anderer komplexer Aufgaben zu kombinieren.
Tolle Übungen kann man mit einer leeren Eierschachtel und ein bisschen Zeitungspapier machen, auch Schirme eignen sich wunderbar für kreativen Spass mit dem Hund! Wie man das Buddeln als sinnvolle Beschäftigung für den Familienhund ausbauen und was man mit leeren Küchenrollen, Zeitungspapier, Schirmen und anderen Haushaltsutensilien zuhause an mentalem Training für den Hund kreieren kann, erfahrt Ihr bei den „Kleinen Strolchen“ in der Tübinger Hundeschule. Die Kleinen Strolche sind Beschäftigungsstunden für junge Hunde und Anfängerhunde, die mit ihren Menschen zusammen verschiedene Beschäftigungsarten kennen lernen möchten.