Fährtenarbeit – wecken Sie den Urinstinkt des Hundes!

In der Fährte erschnüffelt der Hund eine getretene Spur, die zunächst mit Leckerli und einer Endbelohnung bestückt ist. Nach einiger Zeit liegen in der Fährte kleine Gegenstände, die vom Hund erkannt und „verwiesen“ werden müssen. Dazu lernt der Hund sich hinzulegen und die gefundenen „Verweisstücke“ zwischen seinen Vorderbeinen liegend anzuzeigen!

Ein gut ausgebildeter Hund geht über Stock und Stein, über Felder, durch Bäche, über Wiesen und Wege! Traumhaft zu sehen, welche Fähigkeiten diese Tiere durch ihren Geruchssinn haben.

Bei dieser anspruchsvollen Beschäftigung werden Ausdauer, Riechvermögen, Belastbarkeit, Eigenfährte, Instinkt und der Trieb des Hundes gefördert. Ein sehr guter Ausgleich für alle Mensch-Hund-Teams, die naturverbunden sind und lieber etwas ruhiger arbeiten möchten. Für Hunde mit gesundheitlichen Problemen eine perfekte Alternative zur sportlichen Beschäftigung.

Das verbreitete Vorurteil, der fährtengelehrte Hund verstärkt auf Wildspuren gehen, ist schlichtweg falsch. Fährten lernt dem Hund, dass er eben nicht triebgesteuert stöbern geht, sondern mit seinem Halter konzentriert eine Spur verfolgt, die am Ende von Erfolg gekrönt wird. Die Fährtenarbeit entspricht seinem Jagdinstinkt vollkommen. Der Hund kann seine Triebe ausleben, ist ausgeglichener und ohne triebgestautes Verhalten. Sogar sehr wildtriebige Hunde werden durchaus leichter führbar.

Unsicheren, ängstlichen Hunden verhilft das Fährten zu mehr Selbstbewusstsein und eigenständige Vierbeiner können sogar zur Kooperationsbereitschaft beeinflusst werden. Fährtenarbeit ist für Hund und Halter eine Herausforderung, die sie zusammen meistern. Beide lernen die konzentrierte Zusammenarbeit und stärken damit ihre Beziehung.

 Fährten heißt: Vertrauen und Aufmerksamkeit für eine starke Bindung. 

Teilnehmen können Hunde ab 6 Monaten
Voraussetzung: ausreichender Grundgehorsam, d.h. absolvierter Erziehungsgrundkurs A

 Veranstaltungskalender : Anmeldung zur Fährtenarbeit